Allgemein

Judo ist eine Zweikampfsportart und stammt aus Japan. Judo ist eine besonders elegante Form der Selbstverteidigung und kommt ganz ohne Waffen und sogar ohne Schläge/Tritte aus. Im Mittelpunkt steht eine ausgefeilte Griff- und Wurftechnik.
Grundinformation:
Wer etwas über die Geschichte des Judo und anderer Wege des japanischen Kampfsportes erfahren will, wird sich zuerst mit den traditionellen Formen auseinander setzen müssen, aus denen alle heutigen Formen hervorgegangen sind. Einer der Vorfahren ist das Ju-Jutsu, das wiederum aus dem Jiu-Jutsu entstand. Dieses entwickelte sich aus der Notwendigkeit, dass die Palastwachen des japanischen Kaisers keine Waffen tragen durften. Auf Grund dieser Tatsache und aus Vorsichtsmaßnahmen entwickelte sich erstmals ein waffenloser Kampfstil, der in der heutigen Zeit nicht mehr zum Angriff sondern stets zurVerteidigung eingesetzt wird.
Ursprung und Entwicklung
Aus diesem traditionellen Stil haben sich heute viele Formen herausgebildet, die sich meist auf einen Teil der traditionellen Formen beschränken. Die wichtigste Technik haben jedoch alle gemeinsam: Das Fallen (Ukemi). Zum Beispiel findet auch der Laie schnell viele Gemeinsamkeiten,

die unverkennbar sind, von den Techniken bis hin zum traditionellen An- und Abgrüßen beim Training. Auch wenn viele Grundprinzipien heute verloren gegangen sind , so gelten auch derzeit die Grundregeln, die von den Begründern der einzelnen Formen als oberste Gebote ins Leben gerufen wurden. Wie ein Gebot von Professor Jigoro Kano, dem Begründer des Judo: "Die Menschen sind Rivalen im Kampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben".
Dieses schließt auch die höchste Achtung vor dem Partner und dessen körperlichen Wohlbefinden mit ein, ein Prinzip, das bei Wettkämpfen scheinbar vergessen wird, aber den eigentlichen Sinn des Judo ausmacht.
Ein Weg zur Gewandtheit...
Mit 23 Jahren gründete Jigoro Kano 1882 eine eigene Ju-Jutsu Schule und nannte die Disziplin die er unterrichtete, Judo. Er maß dem Judo einen starken erzieherischen Aspekt bei und setzte seine Schwerpunkte auf das körperliche Training, die Selbstverteidigung und die Selbstbeherrschung. Als Sportart gibt es Judo in Deutschland seit 1905 und wurde 1964 olympisch.

Prinzipien des Judo:

 

Judo ist eine Zweikampfsportart und stammt aus Japan. Judo ist eine besonders elegante Form der Selbstverteidigung und kommt ganz ohne Waffen und sogar ohne Schläge/Tritte aus. Im Mittelpunkt steht eine ausgefeilte Griff- und Wurftechnik.
Grundinformation:
Wer etwas über die Geschichte des Judo und anderer Wege des japanischen Kampfsportes erfahren will, wird sich zuerst mit den traditionellen Formen auseinander setzen müssen, aus denen alle heutigen Formen hervorgegangen sind. Einer der Vorfahren ist das Ju-Jutsu, das wiederum aus dem Jiu-Jutsu entstand. Dieses entwickelte sich aus der Notwendigkeit, dass die Palastwachen des japanischen Kaisers keine Waffen tragen durften. Auf Grund dieser Tatsache und aus Vorsichtsmaßnahmen entwickelte sich erstmals ein waffenloser Kampfstil, der in der heutigen Zeit nicht mehr zum Angriff sondern stets zurVerteidigung eingesetzt wird.
Ursprung und Entwicklung
Aus diesem traditionellen Stil haben sich heute viele Formen herausgebildet, die sich meist auf einen Teil der traditionellen Formen beschränken. Die wichtigste Technik haben jedoch alle gemeinsam: Das Fallen (Ukemi). Zum Beispiel findet auch der Laie schnell viele Gemeinsamkeiten,

die unverkennbar sind, von den Techniken bis hin zum traditionellen An- und Abgrüßen beim Training. Auch wenn viele Grundprinzipien heute verloren gegangen sind , so gelten auch derzeit die Grundregeln, die von den Begründern der einzelnen Formen als oberste Gebote ins Leben gerufen wurden. Wie ein Gebot von Professor Jigoro Kano, dem Begründer des Judo: "Die Menschen sind Rivalen im Kampf, aber geeint und Freunde durch ihr Ideal in der Ausübung ihres Sportes und noch mehr im täglichen Leben".
Dieses schließt auch die höchste Achtung vor dem Partner und dessen körperlichen Wohlbefinden mit ein, ein Prinzip, das bei Wettkämpfen scheinbar vergessen wird, aber den eigentlichen Sinn des Judo ausmacht.
Ein Weg zur Gewandtheit...
Mit 23 Jahren gründete Jigoro Kano 1882 eine eigene Ju-Jutsu Schule und nannte die Disziplin die er unterrichtete, Judo. Er maß dem Judo einen starken erzieherischen Aspekt bei und setzte seine Schwerpunkte auf das körperliche Training, die Selbstverteidigung und die Selbstbeherrschung. Als Sportart gibt es Judo in Deutschland seit 1905 und wurde 1964 olympisch.

Prinzipien des Judo:        
Ju- = "sanft", Prinzip des Nachgebens Do= weg
Mit "Ju" ist nicht etwa sanft im Sinne von weich oder schwächlich gemeint, sondern vielmehr heißt hier sanft "nachgeben, bis der richtige Augenblick kommt" (Kano), um den Gegner unter Ausnutzung seiner Kraft zu besiegen. Der Gegner ist besiegt, wenn er zu Boden geworfen wurde. Sein Fallen ist die Folge seines Unvermögen, die Balance zu bewahren. Mit "Do" ist der Weg zum Erlernen der Kunst gemeint. Das Prinzip des "Nachgebens" basiert ferner auf der Charakter- und Persönlichkeitsbildung. Es ist somit das zweite Prinzip des Judo, das "Sozialprinzip", d.h. es geht darum, mit dem Partner zu üben, ihn zu schonen und eben nicht "niederzumachen" oder zu "vernichten".
Techniken:
Schlag-, Stoß- und Tritttechniken wurden aus dem modernen Judo entfernt, um Wettkämpfe ohneVerletzungsgefahr für die Sportler zu garantieren.
Graduierungen:
Es gibt derzeit im Deutschen Judo-Bund neun Schüler- oder Kyu-Grade und zehn Meister oder Dan-Grade.Sie sollen den Ausbildungsstand des Judoka widerspiegeln. Im Schülerbereich sind in den letzten Jahren weitere Zwischengrade aufgenommen worden, um einer moderneren Entwicklung und den immer komplexer werdenden Bewegungsabläufen Rechnung zu tragen


Ju- = "sanft", Prinzip des Nachgebens Do= weg
Mit "Ju" ist nicht etwa sanft im Sinne von weich oder schwächlich gemeint, sondern vielmehr heißt hier sanft "nachgeben, bis der richtige Augenblick kommt" (Kano), um den Gegner unter Ausnutzung seiner Kraft zu besiegen. Der Gegner ist besiegt, wenn er zu Boden geworfen wurde. Sein Fallen ist die Folge seines Unvermögen, die Balance zu bewahren. Mit "Do" ist der Weg zum Erlernen der Kunst gemeint. Das Prinzip des "Nachgebens" basiert ferner auf der Charakter- und Persönlichkeitsbildung. Es ist somit das zweite Prinzip des Judo, das "Sozialprinzip", d.h. es geht darum, mit dem Partner zu üben, ihn zu schonen und eben nicht "niederzumachen" oder zu "vernichten".
Techniken:
Schlag-, Stoß- und Tritttechniken wurden aus dem modernen Judo entfernt, um Wettkämpfe ohneVerletzungsgefahr für die Sportler zu garantieren.
Graduierungen:
Es gibt derzeit im Deutschen Judo-Bund neun Schüler- oder Kyu-Grade und zehn Meister oder Dan-Grade.Sie sollen den Ausbildungsstand des Judoka widerspiegeln. Im Schülerbereich sind in den letzten Jahren weitere Zwischengrade aufgenommen worden, um einer moderneren Entwicklung und den immer komplexer werdenden Bewegungsabläufen Rechnung zu tragen

 

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